1. Leitgedanken/Grundkonsens der GS-Fornsbach 

 
  1. Wir verstehen Schule im Sinne einer Polis im Kleinen, als gerechte Gemeinschaft, in der mit allen am Schulleben beteiligten Personen nach demokratischen, menschlichen und kindgerechten Grundsätzen gearbeitet und zusammengelebt wird; nach dem Grundsatz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“
  2. In dieser Gemeinschaft sollen Freundschaft, Solidarität, Verantwortungsgefühl, Toleranz und Mut erlebt und erfahrbar gemacht werden. Hier soll Raum gewährt werden, in dem sich Tugenden ausbilden und „einfache Sittlichkeit“ (Bollnow) geübt werden kann. Dazu bedarf es der Pflege und der Förderung aller im Kind angelegten Kräfte.
  3. Selbstachtung der eigenen Person und gegenüber anderen sollen sich organisch entwickeln können.
  4. Zwar sind die in der Erziehung Tätigen verantwortlich für die Rahmenbedingungen, unter denen Kinder aufwachsen. Gleichwohl gilt auch hier, dass die erzieherischen Tätigkeiten von Behüten, Unterstützen und Gegenwirken (Schleiermacher) nicht als Herrschaftsform missverstanden werden dürfen, sondern als regelgeleitetes Tun für gelingendes Aufwachsen.
  5. Die Persönlichkeit der Kinder wird durch die Erfahrung der Selbstwirksamkeit in Unterricht und Schulleben gestärkt. Sie werden dadurch befähigt, Lern- und Entwicklungsprozesse sowie ihr Miteinander konstruktiv zu gestalten.
  6. Dieses Selbstverständnis von Erziehung und Unterricht bestimmt zwangsläufig die Lehrerrolle. Der Lehrer ist Organisator von Lernprozessen, Mediator und Streitschlichter, arbeitet im Team, ist Fachmann für Methodik, und muss konzeptionell denken, arbeiten und entwickeln können. Begleitend und reflektierend ist er selbst Lehrender und Lernender zugleich.
  7. Die Eltern sind konstitutiver Teil der schulischen Gemeinschaft, werden aktiv in das Schulleben und den Unterricht miteinbezogen. Sie müssen deshalb mit der die Schule bestimmenden Konzeption vertraut gemacht werden und über unterrichtliche und persönliche Veränderungen ihrer Kinder im ständigen Gespräch informiert und beraten werden.
 

  Lern- und Arbeitsformen

 

Projekte

Kurse

Lektion

Spiel

Zusammenarbeit mit außerschulischen Experten und Institutionen
 
Öffnung der Schule nach außen ins Gemeinwesen und in eine größere Offentlichkeit
Freie Arbeit
Wochenplan
Werkstattarbeit
Lernzirkel
Lerntheken
Individuelle Förderprogramme
Helfersysteme
Informationen beschaffen, verstehen,verarbeiten, interpretieren, bewerten und präsentieren
Schülerunterricht/Lernen durch Lehren
Schülerreferate
 
Rhythmik
Übungen der Stille und Konzentration
Bewegungsspiele
Lernspiele
Gesellschaftsspiele
Freies Spiel
Rollenspiel
 
Ernstcharakter Selbstbestimmtes Lernen Guter klassischer Unterricht: vom Phänomen, Problem, von der Aufgabe, der Idee zum Wissen Wahrnehmungsschulung
Handlungskompetenz* Methoden- und Sozialkompetenz* Kognitiv-mediale Kompetenz* Schnittstelle aller Kompetenzbereiche*

* Der spezifische Kompetenzbereich ist nur schwerpunktmäßig zugeordnet.

 

Themenschwerpunkte innerhalb der Projektarbeit

 

Jahrgangsgemischte Gruppen 1-3

Klasse 4

Heimatort
Ökologie
Fremde Kultur
Theater
Geschichte
Theater